Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

25.04.2003

Abstimmung auf der Homepage!

Eindeutiges Votum auch der User auf dieser Homepage. Die These war: Die geplante Schließung der Juristischen Fakultät der TU Dresden würde eine leistungsfähige Volluniversität ohne Sinn, Zweck und Verstand zerschlagen. 88 % (177 votes) stimmten mit "Ja", nur jeweils 6 % mit "Nein" bzw. waren der Ansicht, der Sinn liege in der Reaktion auf knappe Kassen. Auch das ökonomische Argument ist übrigens meines Erachtens eindrucksvoll widerlegt worden. Werfen Sie doch einen Blick auf unsere neue Abstimmung bzw. machen Sie einen Vorschlag, welche Frage wir demnächst stellen sollen.


Kommentare

09.07.2012, 04:46 Uhr von Yuji

VGweuZYDXlUimdulb

sagt:Nein. Der Code 0 und 1 kommt ja zune4chst aus der Welt der Zuste4nde. Dass es in der elekadtriadschen Welt auf Makroadebene zwei Zuste4nde gibt macht das Ganze konadtroladlieradbar, sodass man Repre4adsenadtanadzen von Bedeuadtung daradsteladlen kann. Das Proadblem an den Zuste4nde ist aber zune4chst der Beobadachadter. Allein er geneadriert ja die Zuste4nde durch sein Wahradnehadmung. Diese jecodh filadtert bereits viel Inforadmaadtioadnen aus. Eigentadlich alle, die nicht dem Hinadteradgrund der Wahradnehadmung, also dem Voradwisadsen zuge4nadgig sind. Insoadfern veradle4nadgert der Wisadsenadschaftadler dieadses Erffcladlen von Erwaradtunadgen nur durch seine Messadgeadre4te. Aus Quanadtenadmeadchaadniadscher Sicht ist all das Gefaadsel dann obsoadlet. Und die Metaadperadspekadtive der Sysadtemadtheoadrie veradliert ihr funaddaadmenadtum inconadcossum, da es mitadnichadten eine klare Unteradscheiaddung zwiadschen einem Innen und eine Audfen gibt. Wer also die Zweitadweradtigadkeit ohne weiadtere Disadkusadsion zu seiadnem Urgrund stemadpelt zwe4ngt sich in ein Koradsett, dass durch Anmaadlen (Fachadbeadreiadche), neue Schnitte (neue Modelle und Theadsen) wenig ausadrichadten kann beim Erweiadtern der Erkenntadnis dera0Welt.

09.05.2003, 13:05 Uhr

Eifer des Gefechts!

Lieber Historiker! Ich muss mich wirklich berichtigen. Die Mauer fiel schon 1989. Ich habe mich da im Eifer des Gefechtes vertan. Natürlich kann man die Revolution von 1989 nicht mit der Schließung der juristischen Fakultät gleichsetzen. Was man vergleichen sollte, ist, dass wenn man sogar das Stürzen eines Regimes herbeiführen kann, man die Fakultät ebenfalls retten könnte. Da die Fakultätsrettung das (sorry) wenig historische von beiden ist, sollte dieses Ziel gerade im Gegensatz zu 1989 zu erreichen sein.

06.05.2003, 10:08 Uhr von Historiker

Fiel 1990 erst die Mauer?

Warum die Menschen 1990 auf die Straße gingen, waren sehr unterschiedliche Beweggründe. Die Mauer war es jedenfalls nicht, die fiel 1989. Das sollte man bei der Hektik nicht vergessen. Ansonsten ist es natürlich richtig, sich für die Fakultät zu engagieren. Ob man diesen Kampf gleich in einen derartigen Kontext stellen muss, sei dahingestellt. Lohnen tut es sich allemal.

05.05.2003, 12:02 Uhr

Wer kämpft, kann verlieren.

Den Großteil der Bevölkerung hinter sich zu haben hat viele Vorteile. Die öffentliche Meinung wird Herrn Rössler allerdings wenig kümmern. Ich finde, dass die Chancen für den Erhalt der Fakultät sehr schlecht stehen. Man muss aber etwas gegen die Schließung tun. Einfach resignieren und aufgeben hält das "Rössler-Männchen" wohl nicht auf. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Ich gehe lieber Aufrecht stehend unter, als vollkommen sinnlose und idiotische Entscheidungen zu schlucken. Hätte es 1990 viele von der Art meines Vor-Kommentators gegeben, gäbe es heute immernoch eine Berliner Mauer an der freiheitliebenden Menschen in den Rücken geschossen wird. Ich war 1990 erst 12 aber ich war demonstrieren und ich würde es jederzeit wieder tun.

26.04.2003, 22:25 Uhr

Re: Abstimmung auf der Homepage!

Mich würde interessieren, wie die Erfolgschancen gesehen werden, die geplante Schließung der Fakultät abzuwenden, nur allein durch die Tatsache, dass die Öffentlichkeit hinter der Fakultät steht? Schließlich bringt die Diskussion allein in der Öffentlichkeit auch nicht mehr Geld ins Landessäckel.Wieviel wert ist also die Meinung des Volkes zu Zeiten knapper Kassen?