Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

23.05.2003

Die Internet-Community als Wachschutz

In den USA werden jetzt Pläne diskutiert, wie man die Internet-Community als billigen "Wachhund" einsetzen kann. Zehn Millionen hochsensibler Webcams sollen gefährdete Objekte in den USA wachen. Die Kameras sollen von normalen Bürgern zu einem Niedriglohn beobachtet werden. Bei Verdacht soll dann die Security alarmiert werden. So kann man auch den Schritt vom Überwachungsstaat zur Überwachungsgesellschaft gehen.
Vielen Dank an Observer für den weiteren Hinweis. Derzeit kommt man gar nicht mehr hinterher, Schreckensmeldungen ins Netz zu stellen.


Kommentare

23.05.2003, 21:37 Uhr von Hefi

Dank an Observer!

Der weitere Artikel ist eingelinkt.

23.05.2003, 15:38 Uhr von Observer

Es geht noch viel weiter

In dem Artikel steht drin, dass die Observer einen Schnellkurs in der Beobachtung "terroristischer Verhaltensweisen" durchlaufen müssten. Was sind denn "terroristische Verhaltensweisen"? Ein neuer Gesetzentwurf in den USA nacht es sich da einfach. Einfach alles speichern, was man über Menschen speichern kann. Früher wurde man ausgelacht, wenn man vor der Sammelwut des Staates gewarnt hat, jetzt scheint es schon fast zu spät sein. Siehe dazu http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,249779,00.html