Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

20.11.2003

Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten!

Und damit mit Sicherheit geklärt wird, dass man wirklich nichts zu verbergen hat, sollen nun permanent Kunden-, Konten- und Zahlungsverkehrsdaten gerastert werden. Das Schlimme: Die Datenschützer merken zwar in aller Regel auf, nicht aber die breite Öffentlichkeit, der ein Gespür dafür abhanden gekommen zu sein scheint, was in einem freiheitssichernden Staat nun die Regel, was die Ausnahme sein sollte. Möge der Satz: "Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten!" noch vielen böse aufstoßen.


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