Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

26.05.2004

Es geht ums Prinzip - zur Folterdebatte -

Der Verfassungsrechtler Grimm erhebt seine Stimme zur Folterdebatte. Und wieder einmal ist in beeindruckender Weise alles klar. Verschiedene Varianten werden durchgespielt, schon liegt es einem auf der Zunge, dass dieses und dieses Argument doch vergessen werde. Und schon kommt es. Verzeihung: Aber vergessen Sie alle Beiträge zumindest in den Tageszeitungen, die Sie bislang hierzu lasen. Für mich sind die Beiträge von Grimm seit jeher ein Vorbild an Klarheit der Gedankenführung, unaufgeregter Sprache und analytischer Brillanz.


Kommentare

04.06.2004, 10:27 Uhr

Re: Es geht ums Prinzip - zur Folterdebatte -

O.K., es war eine Fehlleistung meiner Erinnerung; diskutiert haben Schlink und Brugger, Grimm war Moderator. Interessant ist´s trotzdem...

04.06.2004, 10:24 Uhr

Re: Es geht ums Prinzip - zur Folterdebatte -

Interessant finde ich das Streitgespräch über die Legitimität der Folter zwischen Grimm (Berlin) und Brugger (Heidelberg) im Juni 2001 vor dem "Humboldt Forum Recht" in Berlin. Brugger hatte schon in JZ 2000, 165 ein "bedingtes Recht auf Folter" anerkannt. Dagegen wendet sich Grimm in dieser Diskussion. Im Netz zu finden unter: http://www.humboldt-forum-recht.de/4-2002/