Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

14.03.2007

LSH-Wiki - Was wir wollen

Mit unserem LSH-Wiki starten wir einen neuen ambitionierten Versuch, das geballte Know-how der User zu etwas Besserem einzusetzen. Sie finden auf unserer Website schon einige Möglichkeiten, sich selbst an einer Erweiterung und Verbesserung der Website zu beteiligen. Die Gründe hierfür liegen nicht allein an Faulheit ;-), sondern daran, dass wir uns sicher sind, dass mit Ihrer Energie und Ihrer Kompetenz noch mehr herauskommt, als wenn wir Ihnen alles vorsetzen würden. Ganz davon abgesehen, dass es für Sie ein perfektes weiteres Lernmodul darstellt, das selbst bei rein effizienztheoretischer Sichtweise viel bringt.

Und das wollen wir nun auch mit dem LSH-Wiki versuchen und in den dort genannten Themenportalen gemeinsam etwas schaffen, das besser wird als das bisher Angebotene. Angesprochen sind all diejenigen, die sich mit der Idee, dem Lehrkonzept (vgl. hierzu auch die Ausführungen bei Projete/Celis) und der Website identifizieren. In den nächsten Wochen müssen wir noch ein wenig die Strukturen präzisieren, damit der Content präzise und gewinnbringend zugeordnet werden kann. Vielleicht gibt es auch unter den LeserInnen welche, die etwas mehr machen wollen als ab und zu einen Baustein hinzufügen. Uns würde das freuen. Melden Sie sich bitte in welcher Form auch immer.

Jedes dieser Projekte steht unter dem Damoklesschwert der Unverantwortlichkeit aller, der Trittbrettfahrer, die ab und zu etwas nachlesen, sich aber nicht selbst einbringen wollen. Darüber zu lamentieren hat keinen Sinn, so ist es halt im Web. Aber manchmal entfaltet sich auf wundersame Weise eine Dynamik und es macht Spaß, an etwas Neuem mitzuwirken.

Wenn sich alles so entwickelt, wie von uns in kühnen Träumen erhofft, wollen wir mit dem Kernteam – nennen Sie es meinetwegen in der üblichen Rhetorik Kompetenzteam – ein Sommerfest im Garten der Erbprinzenstraße 17a begehen, bei dem keine Kehle krächzen wird.


Kommentare

17.10.2012, 15:20 Uhr von Samar

HkwtIcXLryfPVzNWjk

mmh, puh , das war ja ein Rundumschlag.Vorweg, ffcr mich ist ‚Norient.com‘, mittlerweile seit leganr Zeit, die einzige deutschsprachige Seite, die fcber globale Musik (‚Weltmusik 2.0‘ ist doch ein ehr fragwfcrdiger Begriff) lesenswerte Informationen verf6ffentlicht. Mir gefe4llt eure angenehm empathische, begeisterte Haltung zur Musik. aber verdammt, mfcssen es immer Kuratorien, Kuratoren, Avantgarden usw. usw. sein auf die ihr Bezug nehmt?Wer sich halbwegs in der (na gut, westlichen) Popue4rmusikgeschichte auskennt, weidf das die wirklich interessante (die Welt erkle4rende, zutiefst berfchrende ) Musik ehr aus dem nicht akademischen Bereich kam, von irgendwelchen Spinnern und von Leuten aus e4rmsten Verhe4ltnissen, die das unbedingte Bedfcrfnis hatten ‚etwas‘ auszudrfccken; die von der Musik lebten, weil sie eben nicht so mfchsam leben wollten wie die eigene Familie, Freunde. (Vielleicht artikuliere ich auch nur meine eigene etwas fcberholte Vorstellung von Musikgeschichte, -entwicklung.)Weil, so naiv ist der Artikel nicht, das in seinem (Sub?)text diese Widersprfcche nicht aufscheinen wfcrden (‚Exotica‘, die indischen und pakistanische Musiker zweiter Einwanderergeneration aus London, MIA ). dcber diese konkreten Klassenwidersprfcche auf die ja in globaler Hinsicht nochmal eins draufgesetzt wird: armes / reiches Land, Visa-wfcrdig oder nicht -wfcrde ich sonst gerne mehr lesen.Es gefe4llt mir auch, wie in den letzten Abse4tzen wieder auf die ganze furchtbare, stumpfe materielle Realite4t Bezug genommen wird: wer verdient, Modi der kulturelle Referenzen, wer bleibt lediglich Lieferant von Sounds.Indem Zusammenhang wfcrde mich als Ke4ufer dieser ganzen tollen Compilations (Soundway, Vampi Soul, Analog Africa, Sublime Frequencies ) mal interessieren, wer definiert (und aus welcher Perspektive) eigentlich die Musikgeschichte und deren ‚wichtige‘ Kfcnstler aus Regionen der Welt, aus denen es kaum gedrucktes/fcbersetztes zu lesen gibt ?Nebenbei: „Audioviren“ ist ein schf6ner Begriff.Ja, nochmals vielen dank ffcr diesen sehr anregenden, informativen -vielleicht etwas zu fcberfrachteten Artikel.Grudf Jf6rg