Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

15.11.2007

Gefahren kartographieren

In Los Angeles versuchte man, Muslime der Stadt in einer Karte zu erfassen, um potentielle Radikalisierungsherde zu erfassen. Dieses Projekt ist gestoppt worden. Und der SPIEGEL fragt - gewohnt investigativ -: Kann präventives Profiling hilfreich sein - auch in Deutschland?

Zu unserer Enttäuschung verneinen dies unsere Investigativ-Journalisten - und führen schlaue Argumente an: Attentäter stammten aus unterschiedlichsten Schichten. Und Bosbach weiß: Auch eine einzelne Person in einer durchschnittlichen Gegend könne eine Gefahr sein. Die Konzentration bestimmter Nationalitäten müsse darüber nichts aussagen.

Wir hingegen fordern, dass auch die durchschnittlichen Gegenden erfasst werden sollten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, den Feind ins Visier zu nehmen. Oder sogar die überdurchschnittliche Gegenden gleich mit, die Exzellenzstadt Freiburg zum Beispiel. Wir bleiben für Sie am Ball.


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