Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

15.10.2017

Der Wahnsinn geht weiter

Am 10. Oktober gräbt Otto Neideck voller Begeisterung die Broken-Windows-Theorie aus, um die Zero-Tolerance der Stadt bei Graffiti zu legimitimieren und aktionistisch das Strafrecht vor den Karren des Zivilrechts zu spannen (vgl. die News vom 11.10.). Jetzt soll der kommunale Ordnungsdienst eben für Ordnung sorgen, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Auch hier wird wieder einmal in einen Topf geworfen, was nicht zusammengehört. Über den Ordnungsdienst wird nunmehr endgültig in einen Bereich hinein regiert, in dem man sich schlicht solidarisch mit den Schwachen der Gesellschaft zeigen sollte, als diese zu vertreiben. Aber genau das ist das schäbige Ziel der Stadt.

RH ist darüber nicht glücklich, wie aus seinem Interview mit radio dreyeckland hervorgeht.

 

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