Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

Gefangenenzeitung „JANUS“

In Kooperation mit der Redaktion der Gefangenenzeitung der Justizvollzugsanstalt Freiburg stellen wir Ihnen an dieser Stelle zweimal pro Jahr die aktuelle Ausgabe des „JANUS“ zur Verfügung.

Der „JANUS“ wird von Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Freiburg in erster Linie für Gefangene und deren Angehörige geschrieben. Er informiert primär über Themen, die im Leben von Gefangenen von Bedeutung sind (z.B. Rechte von Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten, Schuldenregulierung, Sucht, Möglichkeiten einer vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzugs, Hilfestellungen für die Zeit nach der Entlassung etc.) und gibt damit auch Außenstehenden einen Einblick in die Welt hinter den Gefängnismauern.

In Beiträgen über die Verhältnisse in deutschen Haftanstalten werden zudem aktuelle justizpolitische Themen aufgegriffen. Dabei nimmt das Magazin für sich in Anspruch, eine unabhängige und kritische Berichterstattung zu bieten. In ihrer Arbeit sind die „JANUS“-Redakteure jedenfalls vordergründig völlig frei. Zensur findet nur hinsichtlich beleidigender oder sonst strafbarer Äußerungen statt, ist aber – wegen der unter den gegebenen Bedingungen naturgemäß vorhandenen Selbstzensur – eher unnötig. Kritischer Journalismus bedarf sicher anderer Gegebenheiten, was aber den wichtigen Beitrag des „JANUS“ als Kommunikationsmittel für die vom Strafvollzug in Freiburg Betroffenen nicht schmälert.

Finanziert wird der „JANUS“ durch den Verein für Gefangenen- und Gefährdetenhilfe e.V., dem der jeweilige Anstaltsleiter der JVA Freiburg vorzusitzen pflegt, aus Spendengeldern.


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