Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

Welche der folgenden Konstellationen beschreibt einen error in persona?

  • A schießt auf den vermeintlichen Gorilla des Nachbarn C. Tatsächlich handelte es sich bei dem Gorilla aber um den Pavian des Nachbarn Y.

Hier sind die Objekte tatbestandlich gleichwertig, die Objektsverwechslung ist unbeachtlich.

  • A schießt auf B, verzielt sich aber und trifft den C.

Hierbei handelt es sich um eine aberratio ictus.

  • A schießt auf B, hält B aber für C.