Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

14.12.2020

Voting zur Präsenzlehre

Das Thema, in welcher Form in diesem Wintersemester die Lehre stattfinde sollte, begleitet uns schon seit Monaten. Es gibt Universitäten in Deutschland, an denen das sog. Hybridformat noch praktiziert wird, Freiburg hingegen ist ganz auf die digitale Lehre (NL v. 27.11.2020 unter III.) umgestiegen. Wir sind darüber nicht glücklich, aber wir wollten Ihre aktuelle Einschätzung erfragen. Seit dem 6. November läuft unser Voting und bislang haben sich beachtliche 312 Personen hieran beteiligt und sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. 109 (35 %) wundern sich darüber, warum man sich denn bemühen sollte, möglichst bald wieder die Präsenzlehre herzustellen. Digital sei sogar besser. Nahezu die gleiche Anzahl von Stimmen (34 %) scheint jedenfalls mit dem derzeitigen Zustand nicht unzufrieden zu sein. Digital sei vielleicht nicht besser, aber auch kein Grund zur Unruhe. 97 (31 %) unterstützen hingegen die Bemühungen, möglichst bald die Präsenzlehre wiederherzustellen. Denn: „Der derzeitige Zustand ist wirklich kaum auszuhalten.“

Wir stellen aber fest: 70 % zeigen sich mehr oder weniger mit dem derzeitigen Format zufrieden. Das ist schon ein beachtlicher Anteil, der uns vielleicht zu denken geben sollte, was die Güte der „guten alten“ Präsenzlehre anbelangt. Vielleicht ist sie zwar alt, aber doch nicht so gut, wie man meinen könnte. Wir arbeiten gerade an einer Veröffentlichung zu diesem Thema. Und wir hoffen auf Erläuterungen zu Ihrer Abstimmung über die Kommentarfunktion.


Kommentare

06.02.2021, 14:48 Uhr von Studentin

Digitale Vorlesungen sind super-aber der Austausch fehlt

Gerade bei Vorlesungen der Rechtswissenschaft ist es wunderbar, nach einer halben Stunde mal auf Pause zu drücken bzw. dann, wenn man merkt, dass man nicht mehr richtig zuhören kann. Schließlich ist der Stoff geballt und der Satzbau/die Wortwahl einiger Dozierenden nicht immer zugänglich. Aber es fehlt mir ungemein, mich nach den Vorlesungen mit meinen Kommiliton:innen auszutauschen; abzuchecken, was ich verstanden oder nicht verstanden habe, am besten bei einem Kaffee oder in der Mensa. Dann würde sich der Alltag auch nicht mehr so monoton nur auf meinem Bildschirm abspielen. Dieses Problem hat aber eher mit der Pandemie-Situation zu tun und weniger mit der Umstellung auf das online-learning. Die Pandemie ist denke ich auch eher der Grund, weshalb ich die letzten Monate als Belastung empfunden habe.

Bei den AGs oder kleineren Verantstaltungen/Seminaren würde ich mich hingegen sehr über eine Präsenzform freuen. 

Übrigens möchte ich all denjenigen Dozierenden danken, welche die Videoaufnahmen auch länger als eine Woche zur Verfügung stellen. Das ist ein großes Plus für unser vertieftes Lernen und erleichtert die Wiederholung.

02.02.2021, 19:40 Uhr von Katzenklo

Digitale Lehre ist der Antichristt

Ich empfinde Herrn Hefendehls Digitalvorlesungen als schwer verdaulich. So wie den folgenden IT-Qualitätswitz:

 

Dialog zwischen Computer und Anwender:

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50VerdammteGeschaelteAnanasdieIchDirinHinternSchiebe,WennDuNicht EndlichDasVerdammtePasswortNimmst!!!

Entschuldigung. Dein Passwort darf Keine Satzzeichen enthalten.

JetztWerdeIchLangsamRichtigSauer50VerdammteGeschaelteAnanasdie IchDirinHinternSchiebeWennDuNichtEndlichDasVerdammtePasswortNimmst

Entschuldigung. Das Passwort ist bereits vergeben. Bitte wähle ein anderes!

13.01.2021, 03:38 Uhr

Digitale Lehre - weiter so!

Die Aufzeichnung von Vorlesungen ermöglicht es, Punkte, die man beim ersten Hören nicht vollständig verstanden hat, noch einmal in Ruhe im eigenen Tempo anzuhören. Hierdurch wird die Zeit sehr viel sinnvoller genutzt, da man tatsächlich alles in der Vorlesung versteht - oder sie jedenfalls pausieren kann, bis man den bestimmten Punkt nachgelesen hat.