Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg

Die Projekte am LSH

Der LSH sieht einen ersten Schwerpunkt in der engagierten Lehre, bei der wir auf Kommunikation & Interaktion setzen. Der Bedeutung entsprechend haben wir hierfür die eigene Seite Jurcoach eingerichtet.

Auch die ZIS, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, fügt sich in dieses Konzept in dem Sinne ein, als man unkompliziert an wissenschaftlichen Diskussionen teilhaben kann: kein Abo, keine Zugangsbeschränkungen, einfach lesen bzw. recherchieren.

In der Forschung ist der LSH darauf bedacht, die beiden Komponenten der Institutsbezeichnung, "Kriminologie" und "Wirtschaftsstrafrecht", mit Leben zu füllen. Für uns ist die Kriminologie dabei eher weniger die Suche nach den Ursachen ubiquitärer Delinquenz als vielmehr die Analyse des selektiven Einsatzes des Strafrechts im Sinne staatlicher Herrschaftsausübung. Die Wirtschaftsdelinquenz ist natürlich trotz oder gerade wegen einiger "Skalps" wie Middelhoff nach wie vor ein Paradebeispiel hierfür. Auf der Eventseite, bei den News oder im Newsletter finden sich fortwährend weitere Ausprägungen dieses LSH-Interesses.

Dem Wirtschaftsstraftrecht widmet sich der LSH aber auch von seiner dogmatischen Seite, etwas in Gestalt der Kommentierung des Betrugstatbetandes (Münchener Kommentar) oder der Strafvorschriften des Aktienstrafrechts (Spindler/Stilz). Hier sind wir insbesondere darauf bedacht, über eine schonungslose Analyse der jeweils geschützten Rechtsgüter sowie der Deliktsstruktur Fehlentwicklungen aufzudecken.

Aktuelle Projekte werden wir an dieser Stelle jeweils gesondert präsentieren.